Glaubensfreiheit (Art. 4 Abs. 1 und 2 GG)

Artikel 4 des Grundgesetzes

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.


Die Glaubensfreiheit deckt Glauben, Gewissen und Bekenntnis ab. Damit soll jede Form persönlicher Weltanschauung geschützt werden. Dabei wird nicht nur die eigene, interne Überzeugung geschützt, sondern auch das Recht, nach diesen Überzeugungen zu handeln. Die Religionsfreiheit kann ggf. auch dazu führen, dass bestimmte Handlungen, die eigentlich verboten wäre, erlaubt sind.

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