Staatsbürgerliche Gleichheit (Art. 33 Abs. 1 bis 3 GG)

Artikel 33 des Grundgesetzes

(1) Jeder Deutsche hat in jedem Lande die gleichen staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten.
(2) Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte.
(3) Der Genuß bürgerlicher und staatsbürgerlicher Rechte, die Zulassung zu öffentlichen Ämtern sowie die im öffentlichen Dienste erworbenen Rechte sind unabhängig von dem religiösen Bekenntnis. Niemandem darf aus seiner Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu einem Bekenntnisse oder einer Weltanschauung ein Nachteil erwachsen.


Diese Vorschrift sichert die gleichen staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten aller Deutschen. Eine Unterscheidung nach Herkunft, Wohnort, Religion oder ähnlichen Kriterien darf nicht stattfinden.

Abs. 2 sichert das Prinzip der Bestenauslese bei der Besetzung von öffentlichen Ämtern.

Gemäß Abs. 3 muss der Staat zudem weltanschaulich neutral sein.

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